Agroforstsysteme - Planen und Anlegen

Aufgrund unserer Erfahrung in der Anlage traditioneller Agroforstsysteme, sowie unseres tiefen Sortiments and Obstgehölzen beliefern wir zunehmend auch Landwirte und Planungsbüros die moderne Agroforstsysteme anlegen. Diese profitieren von unserem Wissen um Unterlagen und Qualitäten, sowie unserem Angebot auch kleinere Stückzahlen und Sorten zu veredeln. Als besonders geeignet für Agroforstsysteme haben sich Obstbäume herausgestellt. Sie bieten vor allem fünf Vorteile:

  • Obstbäume binden Wasser
    Obstbäume sind in tieferen Erdschichten verwurzelt als Nutzpflanzen. Sie konkurrieren deshalb nicht mit diesen um Wasser. Viel mehr nutzen Sie das Wasser, welches von Nutzpflanzen nicht verbraucht wird. Sie speichern dieses und stellen es in Dürreperioden den Nutzpflanzen zur Verfügung.
  • Obstbäume führen Nutzpflanzen Nährstoffe zu
    Durch ihre tiefe Wurzeln, entnimmt ein Obstbaum dem Boden Nährstoffe aus tieferen Ebenen. Diese Nährstoffe werden dem Boden in Form von Laub und Frucht später teilweise wieder auf dem Feld ausgebracht. Dort stehen die Nährstoffe nun auch den Nutzpflanzen zur Verfügung.
  • Bodenverbesserung
    Obstbäume fangen Stickstoff auf und binden diesen, sodass er nicht verwässert. Zusätzlich     können Sie bis zu 1 Tonne Kohlenstoff speicher. Dies trägt einer dauerhaften Verbesserung     des Bodens bei.
  • Diversifizierung des Einkommens
    Im Gegensatz zu Nutzpflanzen können Sie von Obstbäumen nicht direkt profitieren. Viel mehr bauen Sie langfristig Kapital auf. Sie schaffen einen zweiten, nachhaltigen Einkommensstrom für Sie.
  • Geringere Kosten
    Im Vergleich zu anderen Bäumen sind Obstbäume in der Anschaffung günstiger. Die Pflanzung bedarf keine Maschinen und kann deshalb kostengünstiger erfolgen. Aufgrund der geringeren Stückzahl ist zudem Ernte und Transport des Holz günstiger und weniger zeitaufwendig.


Wenn Sie sich für Obstbäume in ihrem Agroforstsystem entschieden haben, ist es wichtig die Pflanzung zu planen. Hierbei sind zwei entscheidende Faktoren zu beachten:

  • Nord - Süd Ausrichtung der Baumreihen
    In den ersten Jahren werden Obstbäume nur geringen Schattenwurf erzeugen. Mit zunehmendem Alter und Größe wird das aber zu einem relevanten Thema. Durch eine Nord-Süd Ausrichtung wird der Schattenwurf in die Baumreihen gelenkt und schränkt die Unterkulturen weniger ein. Obstbäume verringern durch ihre lichtdurchlässigen Baumkronen den Schattenwurf allgemein.
  • Pflanzbreite beim Alley Cropping
    Um eine gute Entwicklung der Unterkulturen sowie Obstbäume zu erreichen, ist es wichtig diese im richtigen Abstand zueinander zu pflanzen. Innerhalb einer Baumreihe sollte der Abstand zwischen den Hochstamm Obstbäumen zehn Meter betragen. Bei enger Pflanzung kann der Abstand auf sieben Meter verringert werden. Der Abstand zwischen den Baumreihen sollte anhand der unbeweglichsten Maschine geplant werden. In vielen Fällen ist das die Sämaschine. Diese sollte einfach zwischen den Reihen zu bewegen sein. Damit die Unterkulturen sich gut entwickeln können sollte der Abstand zwischen den Baumreihen mindestens zwanzig Meter betragen.

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