Eigenschaften zu Granatapfelbaum Mollar
- Boden: normal
- Geschmack: süß
- Herkunft: Europa
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Produktinformationen "Granatapfelbaum Mollar"
- Boden: normal
- Geschmack: süß
- Herkunft: Europa
Herkunft
Der Granatapfel Mollar, auch bekannt als Mollar de Elche, stammt aus Spanien und ist dort die am häufigsten angebaute Granatapfelsorte. Er gilt als klassische, bewährte Kultursorte des Mittelmeerraums und wird besonders wegen seines sehr süßen Geschmacks und der weichen Kerne geschätzt.
Granatapfelbaum Mollar
Die Früchte sind groß und können bis zu etwa 400 g schwer werden. Die Schale ist cremig gelb bis zart rosarot gefärbt. Im Inneren befinden sich helle bis rosarote Kerne mit sehr feinem, saftigem Fruchtfleisch. Die Früchte wirken insgesamt heller als bei vielen anderen Sorten.
Geschmack
Sehr süß, mild und aromatisch, mit kaum wahrnehmbarer Säure. Die Kerne sind weich und dadurch besonders angenehm zu essen – eine der süßesten Granatapfelsorten überhaupt.
Reifezeit
Die Reifezeit liegt je nach Witterung zwischen September und November. In warmen Jahren reifen die Früchte früher und gleichmäßiger aus.
Verwertung
Ideal für den Frischverzehr. Darüber hinaus hervorragend geeignet für Säfte, Obstsalate, Desserts sowie für süße und herzhafte mediterrane Gerichte.
Granatapfelbaum
Mollar wächst starkwüchsig als sommergrüner Strauch oder kleiner Baum und erreicht bis zu 3 m Höhe. Die leuchtend orangeroten, glocken- bis kelchförmigen Einzelblüten erscheinen von Mai bis Juni und sind bienenfreundlich. Die Sorte ist selbstfruchtbar, ertragreich und gilt als robust sowie widerstandsfähig gegenüber Krankheiten.
Standort
Der Granatapfel Mollar benötigt einen vollsonnigen, warmen und geschützten Standort, um zuverlässig Früchte auszubilden. Besonders geeignet sind Süd- oder Südwestlagen, idealerweise vor einer wärmespeichernden Hauswand. Der Boden sollte humusreich, locker und sehr gut durchlässig sein. Staunässe wird schlecht vertragen. In Deutschland ist der Anbau im Freiland vor allem in milden Regionen (z. B. Weinbauklima) möglich, ansonsten empfiehlt sich die Kübelkultur.
Die gelieferten Pflanzen sind keine stark verzweigten Buschbäume, sondern jung aufgebaute Granatapfelbäume mit einer Versandhöhe von etwa 90 cm. Die Pflanzen haben mehrere Triebe und entsprechen einem strauchigen Wuchs. Die endgültige Wuchsform entwickelt sich erst in den folgenden Jahren.
In Deutschland kann Mollar Früchte tragen, wenn er ausreichend Wärme erhält. Die sicherste Methode ist die Kübelkultur, da die Pflanze im Winter geschützt werden kann.
Die Sorte gilt bis etwa –14 °C als winterhart, junge Pflanzen sollten jedoch in den ersten Jahren unbedingt geschützt oder frostfrei überwintert werden.
Eine Überwinterung bei Zimmertemperatur ist möglich, aber nicht optimal. Da der Granatapfel laubabwerfend ist, bevorzugt er eine kühle, helle Überwinterung bei etwa 2–8 °C. Warme Überwinterung kann zu vorzeitigem Austrieb und langfristiger Schwächung führen.
Für die Kübelkultur empfiehlt sich ein Topf mit mindestens 20–30 Litern Volumen, später besser 40–50 Liter, damit sich Wurzeln und Früchte gut entwickeln können.
Als Substrat eignet sich eine hochwertige Kübelpflanzenerde, verbessert mit Sand oder mineralischen Anteilen (z. B. Lavagrus), um eine gute Drainage zu gewährleisten. Regelmäßige Wassergaben und organische Düngung während der Vegetationszeit fördern Blüten- und Fruchtbildung.
Der Granatapfel Mollar ist eine sehr süße, mild-aromatische und großfrüchtige Sorte aus Spanien mit weichen Kernen und hoher Beliebtheit im Mittelmeerraum. In Deutschland eignet er sich besonders für sonnige, geschützte Standorte oder die Kübelkultur. Mit ausreichend Wärme, durchlässigem Substrat und kühler Überwinterung lässt sich diese ertragreiche Sorte erfolgreich kultivieren und genießen.



