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Eigenschaften zu Seidenraupenbaum Male - männlich
- Boden: lehmig, normal, sandig
- Herkunft: Asien
- Höhenlage: Flachland, Mittelgebirge, Extremlagen
- Wissenswertes: Guter Befruchter
Weitere Informationen zu Seidenraupenbäume
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Produktinformationen "Seidenraupenbaum Male - männlich "
- Boden: lehmig, normal, sandig
- Herkunft: Asien
- Höhenlage: Flachland, Mittelgebirge, Extremlagen
- Wissenswertes: Guter Befruchter
Herkunft
Der männliche Seidenraupenbaum, auch bekannt als Cudrania tricuspidata, stammt ursprünglich aus dem ostasiatischen Raum und wurde dort traditionell als Futterpflanze für die Seidenraupenzucht verwendet – daher der Name „Seidenraupenbaum“. Diese Sorte ist ein Klon ein männliches Exemplars und dient vor allem zur Verbesserung der Fruchtgröße und Erntemenge bei weiblichen Sorten wie Norris oder Seedless Che.
Seidenraupenbaum
Gelegentlich kann der Baum einzelne Fruchtansätze bilden, die gelblich gefärbt sind. Diese erscheinen jedoch unregelmäßig und in sehr kleiner Menge, da die Sorte rein männlich ist und nicht auf Fruchtbildung selektiert wurde.
Geschmack
Keine relevante geschmackliche Bedeutung, da der Baum in der Regel keine erntereifen Früchte bildet.
Reifezeit
Keine typische Reifezeit, da es sich um eine männliche Sorte handelt. Die wenigen möglichen Fruchtansätze erscheinen ohne nennenswerte Genussreife.
Verwertung
Die Hauptverwendung des Baumes liegt in seiner Funktion als Bestäuber. Durch die Blütenpollen, die von Ende Mai bis Juni reifen und ihre Farbe von grün zu gelb wechseln, trägt er zur verbesserten Befruchtung weiblicher Cudrania-Sorten bei. Dadurch werden die Früchte größer und die Erträge deutlich erhöht. Die Pollenproduktion ist reichlich und über einen ausreichend langen Zeitraum verteilt, um mit den weiblichen Blüten synchron zu sein.
Seidenraupenbaum
Der Baum wächst stark, aufrecht bis leicht ausladend und kann Höhen von bis zu fünf Metern und Breiten von vier Metern erreichen. Der Zuwachs ist kräftig, der regelmäßige Rückschnitt auf etwa die Hälfte der Trieblänge fördert eine kompakte und stabile Krone. Die Blüte setzt spät ein und ist dadurch kaum spätfrostgefährdet. Die männlichen Blüten sind klein, grünlich und färben sich zur Pollenreife gelblich.
Standort
Die Sorte ist winterhart bis minus 28 Grad Celsius und gut an das zentraleuropäische Klima angepasst. Sie bevorzugt einen vollsonnigen Standort und verträgt auch gewisse Trockenphasen, solange der Boden nicht völlig austrocknet. Lehmige, gut durchlässige Böden mit gleichmäßiger Feuchtigkeit sind ideal. Aufgrund seiner Funktion als Bestäuber eignet sich der Baum besonders für gemischte Pflanzungen mit weiblichen Sorten, vor allem im Obstgarten, in Permakultur- oder Selbstversorgeranlagen.



