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ab September wieder verfügbar
Eigenschaften zu Seidenraupenbaum Pathenos
- Boden: lehmig, normal, sandig
- Herkunft: Asien
- Höhenlage: Flachland, Mittelgebirge
- Wissenswertes: selbstfruchtbar
Weitere Informationen zu Seidenraupenbäume
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Produktinformationen "Seidenraupenbaum Pathenos"
- Boden: lehmig, normal, sandig
- Herkunft: Asien
- Höhenlage: Flachland, Mittelgebirge
- Wissenswertes: selbstfruchtbar
Herkunft
Die Sorte Parthenos stammt von der ostasiatischen Art Maclura tricuspidata ab, die ursprünglich aus Regionen wie China, Korea und dem Himalaya kommt. In diesen Gebieten wurde die Art traditionell zur Fütterung von Seidenraupen verwendet, was ihr den deutschen Namen Seidenraupenbaum eingebracht hat. Parthenos ist eine moderne Selektion, die durch parthenokarpe Fruchtbildung überzeugt. Sie ist ein Nachkomme der Seedless Che. Sie trägt also Früchte ohne Befruchtung, was den Anbau stark vereinfacht und auch an isolierten Standorten zuverlässig Erträge bringt.
Parthenos
Die Früchte sind unregelmäßig rundlich bis leicht abgeflacht und haben eine noppige Oberfläche, die an Maulbeeren oder Himbeeren erinnert. Sie erreichen einen Durchmesser von etwa zwei bis drei Zentimetern und nehmen zur Reife hin eine rotbraune bis orangebraune Färbung an. Bei fehlender Bestäubung bleiben die Früchte kernlos.
Geschmack
Die Früchte sind süß, mild und erinnern geschmacklich an Zuckermelonen oder reife Feigen. Das Fruchtfleisch ist weich, saftig und besitzt eine feine, ausgewogene Süße ohne störende Säure.
Reifezeit
Die Reife beginnt meist ab Anfang September und zieht sich bis in den späten Oktober. Die Früchte sind pflückreif, wenn sie sich leicht vom Stiel lösen lassen und kein Milchsaft mehr austritt.
Verwertung
Parthenos eignet sich hervorragend für den Frischverzehr. Die Früchte können auch zu Fruchtnektar, Marmelade oder Kompott verarbeitet werden. Gekühlt sind sie einige Tage lagerfähig. Aufgrund ihres attraktiven Erscheinungsbildes und Aromas ist die Sorte auch im Feinkostbereich interessant.
Seidenraupenbaum
Parthenos wächst mittelstark bis kräftig, mit aufrechtem, buschigem Wuchs. Ohne Schnitt kann der Baum bis zu fünf Meter hoch werden, lässt sich jedoch durch regelmäßiges Einkürzen kompakt und ertragreich halten. Die Blüte erscheint spät im Jahr, meist ab Ende Mai bis Juni, wodurch die Sorte sehr unempfindlich gegenüber Spätfrösten ist. Die rein weiblichen Blüten sind unscheinbar und grünlich. Dank der parthenokarpen Fruchtbildung ist kein Bestäuber notwendig. Die Sorte ist sehr robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Der Austrieb erfolgt spät, was zusätzlichen Schutz vor Frühjahrskälte bietet.
Standort
Parthenos bevorzugt vollsonnige Standorte mit gut durchlässigem, lehmig-sandigem Boden. Staunässe wird nicht vertragen. Die Sorte ist winterhart bis etwa minus 20 Grad Celsius. Für mitteleuropäische Bedingungen ist sie gut geeignet. Besonders geeignet ist Parthenos für Naturgärten, kleinere Obstwiesen, Hausgärten und Permakulturprojekte. Die Pflege ist gering, der Schnittaufwand überschaubar, und der Baum zeigt eine hohe Anpassungsfähigkeit.



