Apfelbäume

Apfelbaum Ribston Pepping

Weitere Produktinformationen finden Sie unten

  • Boden: normal
  • Genussreife: ab November
  • Geschmack: süßlich, aromatisch
  • Herkunft: Europa
  • Höhenlage: Flachland, Mittelgebirge
  • Typ: Lagerapfel
  • Wissenswertes: Tafelobst, Backsorte, Mostsorte

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Produktinformationen "Apfelbaum Ribston Pepping"
  • Boden: normal
  • Genussreife: ab November
  • Geschmack: süßlich, aromatisch
  • Herkunft: Europa
  • Höhenlage: Flachland, Mittelgebirge
  • Typ: Lagerapfel
  • Wissenswertes: Tafelobst, Backsorte, Mostsorte

Herkunft

Der Apfel Ribston Pepping gehört zur Familie der Goldrenetten. Er soll schon vor 200 Jahren auf dem Schloss Ribston in der Grafschaft York in England aufgefunden worden sein. Heute ist er weit verbreitet und auch unter dem Synonym Englische Granatrenette, sowie einigen lokalen Bezeichnungen bekannt.

Apfel Ribston Pepping

Bei einer Breite von 70mm auf eine Höhe von ebenfalls 70mm ist der Apfel als mittelgroß zu beschreiben. Aufgrund dieser Maße ist seine Form als beinahe komplett kugelförmig zu beschreiben. Der Bauch sitzt etwas unter der Mitte des Apfels. Gegen den Stiel wird die Frucht plattrund, gegen den Kelch leicht zugespitzt. Der Kelch ist klein und geschlossen. Um in herum findet sich ein Kranz azs mittelbreiten und aufrechten, bräumlichen Blättchen. Im Kelch befinden sich flache Falten die sich bis zur Mitte des Apfels ziehen. Der Stiel ist mittelstark, bräunlich und ragt nicht über die ihn beschützende Stielhöhle hinaus. Diese ist ziemlich tief und weit. Zusätzlich wird die Stielhöhle oft durch Wülste verengt. Leicht berostet ist der Apfel Ribston Pepping um Stiel und Kelch. Die glatte Schale ist am Apfelbaum zunächst gelblich-grün, später verfärbt sie sich in ein kräftiges goldgelb. Vorallem sonnenseits kann der Apfel karmesinsrot, auch dunkelrot gestreift und verwaschen sein. Er ist leicht punktuiert. Da die Punkte zumeist von grauer Farbe sind und zerstreut, sind sie wenig bemerklich.

Geschmack

Fest und gelblich-weiß gefärbt. Später wird das Fleisch des würzig riechenden Apfels teils mürbe. Bei Verzehr entfaltet sich ein muskat artig gewürzter Geschmack der zudem von einer geringen Säure leicht umgeben wird.

Reifezeit

Der Apfel Ribston Pepping ist ein schlechter Pollenbildner. Idealerweise wird er neben einem Befruchtungspartner geplanzt. Diese sind beispielsweise: Goldparmäne, Berner Rosenapfel und Cox Orangenrenette. Der Apfelbaum Ribston Pepping blüht mittelfrüh und lang. Er trägt ebenfalls mittelfrüh und regelmäßig. Die alte Obstsorte ist im Oktober pflückreif. Seine Genussreif besteht von Ende November bis zum Frühjahr.

Verwendung

Der Apfel Ribston Pepping ist für die Tafel und die Wirtschaft zu empfehlen. Die Apfelsorte gehört zu den köstlichsten Tafeläpfeln.

Apfelbaum

Stark wachsend bildet der Apfelbaum eine breite Krone. Sein kräftiges Wachstum behält er bis ins Alter. Der Apfel ist für alle Formen geeignet, auch für rauere Lagen. Bei seiner Pflanzung ist zu beachten, dass er selbst auf der schwächsten Unterlage stark wächst. Wirft viele Früchte ab, ist aber sonst windfest. Im unbelaubten Zustand sind die Blütenknospen des Ribston Pepping kräftig entwickelt und wollig behaart, somit gut zu unterscheiden.

Standort

Ist in Bezug auf den Boden sehr anspruchsvoll. In schwerem, nassen Boden bekommt der Apfelbaum leicht Krebs. In leichten, trockenen Böden wächst diese alte Apfelsorte überhaupt nicht oder bringt nur kümmerliche Früchte. Er verlangt einen tiefen, milden und etwas feuchten Boden. An das Klima hingegen stellt er keine Ansprüche. Sowohl für den Hasugarten, als auch die landschaftliche Streuobstwiese ist er geeignet. Seine oft schon am einjährigen Holze ansetzen Blütenknospen machen ihn auch für Insekten beliebt.

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